Grand Prix Bio Suisse 2015

gepostet am 23. November 2015

Wir gratulieren herzlich!

Das Siegerprojekt hat den Titel:

Zukunftsfähiger, pflugloser Bio-Gemüsebau mit dauerbegrünten, konstanten Fahrspuren und ganzheitlich integriertem Low-Input Nährstoffkonzept.

Iris und Bernhard Hänni kultivieren sämtliche Ackerflächen ihres Biobetriebs pfluglos. Die Fahrspuren werden dauerhaft begrünt und so klar von der Anbaufläche getrennt. Für die Beetvorbereitung ist der GEOHOBEL als zentrale Bodenbearbeitungsmaschine im Einsatz. Diese zukunftsweisende Art des Anbaus senkt die Kosten, steigert Boden- und Pflanzengesundheit, reduziert die Bodenerosion und ermöglicht eine flexiblere Planung der Gründüngung bei der Fruchtfolge.

Die Jury hat das Projekt aus folgenden Überlegungen ausgezeichnet:

Das Projekt hat eine grosse Innovationskraft. Die Preisträger haben viel Mut bewiesen, ihren gesamten Gemüsebetrieb auf die pfluglose Bodenbearbeitung umzustellen. Diese Umstellung musste integral erfolgen, das heisst, sämtliche Maschinen mussten ausgewechselt werden, viele dieser Maschinen mussten neu gebaut oder mussten für das Projekt mindestens umgebaut werden.

Die Relevanz für die Biobranche ist gross. Ist doch bekannt, dass die pfluglose Bodenbearbeitung im Bio-Landbau eine grosse Herausforderung ist. Das Unkraut kann nicht wie im konventionellen Landbau mit dem heute auch umstrittenen Glyphosat unter Kontrolle gehalten werden. Das Anbausystem von Iris und Bernhard Hänni leistet hier entwicklungsfähige Pionierarbeit. Der ökologische Nutzen ist eine direkte Folge dieses Systems.

Bitte hier weiterlesen:

http://haenni-noflen.ch/Bio-Stadthofladen,_HANNI_NOFLEN_Biogemusebau/Grand_Prix.html

 

Das Interview mit Bernhard Hänni zum downloaden

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